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Kolumbien - ein Paradies zum Reisen oder absolutes Tabu, da im Bürgerkrieg? Teilen Sie uns Ihre Meinung zur Sicherheit Kolumbiens mit.
Hintergrund
Seit den 60er Jahren gibt es zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla eine bewaffnete Auseinandersetzung. Die Mord- und Entführungsrate ist vor allem in den 90er Jahren sehr weit angestiegen. Kann das Land nach den Entwicklungen der letzten Jahre dennoch bereist werden oder sollte man lieber einen großen Bogen um Kolumbien machen. Die Meinungen hierüber gehen stark auseinander. Das deutsche Auswärtige Amt schreibt: "Das Auswärtige Amt rät dringend von allen Individual- und Gruppenreisen über Land ab." (Stand 11.02.06). Auf der anderen Seite berichten viele Kolumbien-Reisende, dass das Land sicher genug ist um bereist zu werden. Dieses Forum ermöglicht sich einen Überblick zu verschaffen über Reiseerfahrungen in Kolumbien.
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Ihre generelle Einschätzung zu Kolumbien (Kann man in Kolumbien sicher reisen?):

Die Sicherheitslage Kolumbiens ist besser als ihr Ruf, solange man die normalen Grundregeln beachtet und bestimmte Gebiete vermeidet kann man in Kolumbien gut verreisen.

Meine Kolumbienerfahrung: Die Sicherheitslage in Kolumbien erlaubt es nicht, dieses Land zu besuchen, wie auch das deutsche Auswärtige Amt rate ich von einer Reise nach Kolumbien ab.


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Meine Kolumbienerfahrung: Die Sicherheitslage Kolumbiens ist besser als ihr Ruf, solange man die normalen Grundregeln beachtet und bestimmte Gebiete vermeidet kann man in Kolumbien gut verreisen.
Meine Kolumbienerfahrung: Die Sicherheitslage in Kolumbien erlaubt es nicht, dieses Land zu besuchen, wie auch das deutsche Auswärtige Amt rate ich von einer Reise nach Kolumbien ab.
Manfred Studer, Switzerland, schrieb am 08.10
Meine Beziehung zu Kolumbien: Ich bin mit einer Kolumbianerin seit 20 verheiratet

Ich war schein mindestens 30 mal in Kolumbien und nicht nur in Bogota sondern ziemlich überall im Lande.
Passiert ist mir niemals etwas, Kolumbien ist genaue so sicer wie die SChweiz und Deutschland oder ein anderes Europäisches Land, nur sind die Leute dort um einiges Gastfreundlicher als hier in Europa. Kolmbien bietet alles was das Herz wünscht im Bezug auf Fauna und Flora, daneben hat es Traumhaft schöne Strände-Cartagena de Indias-San Andres-Providencia usw.
Wer das nicht gesehen hat, hat etwas verpasst in seinem Leben.
Wir Europäer sollten aufhören immer nur das negative eines Landes zu sehen und dasselbe samt seiner Bevölkerung zu diskreditieren. Einem Land helfen bedeutet auch dieses Land zu unterstützen in dem man es bereits zund auch mal die guten Sachen sieht und zeigt und insbesondere hier nach Europa bringt.
Ich bin selber Europäer (Schweizer) aber ich verabscheue es wenn man immer nur mit dem Finger auf andere Länder zeigt, fange wir doch vorwerst bei uns an.
Don Holiday, Spain, schrieb am 24.09
Meine Beziehung zu Kolumbien: Mein Sohn ist in Spanien mit seiner kolumbianischen Novia

Die Novia meines Sohnes ist mit ihrer Familie zu einer Familiefeier nach Kolumbien gereist. Sie wollten aus Sicherheitsgründen meinen Sohn nicht mitnehmen, da sie befürchten, er wird als großer blauäugiger Blonder Ziel einer Entführung sein.
Volker Nitz, Germany, schrieb am 19.09
Meine Beziehung zu Kolumbien: Beruflich verpflichtet, persönlich faziniert

Hallo Zusammen,
wie bereits aus meinem Bezug ersichtlich bin ich beruflich hier in Kolumbien tätig.

Die Mentalität der Menschen ist zu bewundern, die wirklich nicht einfachen Verhältnisse in diesem Land mit dieser Freundlichkeit und Lebensfreude hinzunehmen.

Die Landschaften und der Artenreichtum in Fauna und Flora ist beeindruckend.

Die Sicherheitslage, hier meiner Meinung nach teilweise verharmlosend dargestellt, wird einem sehr eindrucksvoll täglich vor Augen gehalten. Schwer bewaffnete Soldat überall auf den Straßen, private bewaffnete Sicherheitskräfte an nahezu jedem Haus-, Hotel-, und Einkaufzentrumseingang.

Die zur Zeit recht ruhige Lage erkauft sich Kolumbien mit einem hohen Preis, ein Großteil des verfügbaren Geldes wird in die Sicherheit investiert, andere zur Entwicklung des Landes notwendige Investitionen werden zurückgestellt.

Wichtig ist es, vor jeder Reise, Informationen von Einheimischen oder auch der Polizei einzuholen.
Elke Krause, Germany, schrieb am 12.09
Meine Beziehung zu Kolumbien: War persönlich nie dort

Gestern (am 11.9.06) erfuhren wir von unserer langjährigen Freundin, mit der wir mehrere Monate keinen Kontakt mehr hatten, daß ihr Neffe und seine Verlobte vor ca. 1/2 Jahr ( im März 06) in Kolumbien entführt und ermordert wurden.
Wir sind immer noch entsetzt über diese Nachricht, so daß wir uns genötigt fühlen, diese Nachricht hier zu veröffentlichen, obwohl wir nicht alle Details über die Entführung wissen. Wir wissen nur, daß das junge Pärchen von uniformierten Männern aus einem Bus entführt wurde, daß man sie grausam gefoltert und zugerichtet und schließlich irgendwo verscharrt hat.
Ein von der Mutter des Neffen beauftragter ehemaliger Geheimagent hat diese grausame Gewißheit unter Lebensgefahr 3 Monate später an die Familien der Ermordeten übermittelt. Wir wissen nicht, ob diese jungen Menschen noch leben würden, wenn sie nur Bargeld bei sich gehabt hätten und keine Bankkarten, deren Geheimzahlen auf grausamste Weise erpresst wurden.
Armin Holp, Germany, schrieb am 25.08
Meine Beziehung zu Kolumbien: Rucksackreisender und Reiseveranstalter

Ich habe mich wirklich intensiv mit dem Thema Guerilla und Sicherheit in Kolumbien befasst. Dabei mußte ich feststellen, dass sowohl die Guerilleros als auch die Presse äußerst populistisch sind. Nur weil in einer Zeitung zu dem Thema etwas steht, muss das noch lange nicht heißen, dass dies auch so praktiziert wird. Über meinen Beruf habe ich Kontakt zu fast allen deutschen Reiseveranstaltern. Bislang ist meines Wissens bei organisierten noch kein einziger Reisegast in irgendeiner Form zu Schaden gekommen. Auch bei Rucksackreisenden ist bislang noch kein einziger Fall nachgewiesen, bei dem Reisende entführt wurden, die sich normal verhalten hatten. Wenn Touristen in Kokafeldern gekidnappt werden, sind sie meiner Meinung nach selbst Schuld. Dort hat man nichts verloren. Ich kenne mittlerweile auch Individualeeisende die schon auf die Guerilla getroffen sind. Keiner von Ihnen ist entführt worden. Die Guerilla hat offensichtlich wenig Interesse an Reisenden, sondern eher an Firmenchefs.